Aktuelles BMF-Schreiben zu haushaltsnahen Dienstleistungen: Einbeziehung von Wohnungseigentümer - Gemeinschaften bringt zusätzliche Arbeit für die Immobilienverwalter

14.12.2006

Wohnungseigentümergemeinschaften können selbst Auftraggeber von haushaltsnahen Dienstleistungen und handwerklichen Leistungen sein, so dass für den einzelnen Wohnungseigentümer die Steuerermäßigung möglich wird.
Dies regelt ein Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums zu haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen oder Dienstleistungen im Sinne des § 35a EStG. Damit stellt das Ministerium die Eigentümergemeinschaft mit Einfamilienhauseigentümern gleich.

Besteht ein Beschäftigungsverhältnis zu einer Wohnungseigentümergemeinschaft (z. B. bei Reinigung und Pflege von Gemeinschaftsräumen) oder ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft Auftraggeber der haushaltsnahen Dienstleistung bzw. der handwerklichen Leistung, kommt gemäß Anwendungsschreiben für den einzelnen Wohnungseigentümer eine Steuerermäßigung in Betracht, wenn in der Jahresabrechnung die im Kalenderjahr unbar gezahlten Beträge nach den begünstigten haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen und Dienstleistungen jeweils gesondert aufgeführt sind. Gleichzeitig muss der Anteil der steuerbegünstigten Kosten (Arbeits- und Fahrtkosten) ausgewiesen und der Anteil des jeweiligen Wohnungseigentümers anhand seines Beteiligungsverhältnisses individuell errechnet werden. Wie es in dem Schreiben weiter heißt, gilt diese Regelung auch, wenn die Wohnungs-eigentümergemeinschaft zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Interessen einen Verwalter bestellt hat. In diesen Fällen ist der Nachweis durch eine Bescheinigung des Verwalters über den Anteil des jeweiligen Wohnungseigentümers zu führen.

Quelle: BFW - Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter e.V.

Anmerkung Immobilien Service München:

Selbstverständlich werden die Jahresabrechnungen, wie vom Bundesministerium der Finanzen gefordert, bereits rückwirkend ab 2006 durch uns den neuesten Erfordernissen angepasst. Entsprechende Massnahmen und Anpassungen der Abrechnungsprogramme wurden bereits veranlasst.



Wichtiger Hinweis:
Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil von 12.05.1998 entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir haben auf unserer Page Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für alle diese Links gilt, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns hiermit von deren Inhalten distanzieren, ebenso von allen Inhalten der Unterseiten. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Homepage angebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen Links oder Banner führen. Sämtliche Angaben freibleibend und ohne Gewähr!

» zurück zur vorherigen Seite

Aktuelles

Aktuelles BMF-Schreiben zu haushaltsnahen Dienstleistungen: Einbeziehung von Wohnungseigentümer - Gemeinschaften bringt zusätzliche Arbeit für die Immobilienverwalter

weiterlesen »

"Reihenhäuser so teuer wie noch nie"

weiterlesen »

Filiale auf dem Flur? Wohnungseigentümer dürfen Schuhe, Kleider und Schirme nicht vor der Haustüre ablegen

weiterlesen »

Wichtig: Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen erstmals steuerlich absetzbar!

weiterlesen »

Erbschaftsteuer-Reform

weiterlesen »

Wenn ein Heizkörper mal nicht warm wird ...

weiterlesen »

Der aktuelle Rechtstipp von Rechtsanwalt A.N. Amslinger: "Chancen und Risiken beim Kauf nach Plan"

weiterlesen »

zum News-Archiv »