Hausverwaltung München - Massive Erhöhungen beim Strompreis

27.11.2008

Strompreis

Strompreise steigen – Kosten von einer Milliarde Euro

 
Strompreiserhöhungen zum Jahresanfang (Foto: dpa)
Strompreiserhöhungen zum Jahresanfang (Foto: dpa)  

 

Auf die deutschen Verbraucher rollte eine massive Welle von Strompreis-Erhöhungen zu: Zum 1. Januar 2009 erhöhen 354 Stromversorger ihre Preise um durchschnittlich 8,5 Prozent, wie das Verbraucher-Portal Verivox mitteilte. Von dem Schritt seien mehr als 14 Millionen Haushalte betroffen. Auf ganz Deutschland komme damit eine addierte jährliche Mehrbelastung von über einer Milliarde Euro zu. Das alles ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Im Schnitt 74 Euro Mehrkosten

Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 kWh bedeute die Welle der Preiserhöhungen zusätzliche Kosten von durchschnittlich 74 Euro pro Jahr, erklärte Verivox. Allerdings seien in diesen Zahlen noch gar nicht die Preiserhöhungen von E.On und RWE am 1. Februar und 1. April mit eingerechnet, sagte Verivox-Sprecher Thorsten Storck.

Bis zu 189 Euro Kosten

Verivox-Energieexperte Peter Reese: "So eine Erhöhungswelle auf einen Schlag haben wir noch nicht erlebt." Besonders auf die Verbraucher in Bayern kämen höhere Stromrechnungen zu. Kunden der Stadtwerke Dettelbach müssten beispielsweise durchschnittlich 189 Euro und damit 21 Prozent mehr bezahlen als in diesem Jahr.

Stromanbieter wechseln

Storck ruft zu einem Wechsel auf: "Nur dadurch kann sich der Verbraucher wehren." Doch obwohl der deutsche Energiemarkt seit mehr als zehn Jahren liberalisiert ist, haben laut Verivox nur 17 Prozent der Kunden den Stromanbieter gewechselt. Aktuell befinden sich laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) noch 38 Prozent der privaten Haushalte in den teuren Grundversorgungstarifen der örtlichen Versorger. Der BDEW in Berlin vertritt rund 1800 Unternehmen.

Zehn Milliarden Potenzial

Würden alle Kunden in Deutschland den günstigsten verfügbaren Stromtarif wählen, könnten in Deutschland etwa zehn Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. Im Einzelnen könnten private Haushalte mindestens acht Milliarden Euro sparen, die kleinen Gewerbekunden rund 1,7 Milliarden Euro.

 

dpa



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